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01/11/2015 – Wiesenhofs Hühnerimperium: “Wenn’s noch mehr Ärger gibt, machen wir den Laden dicht.”

Deutschland entwickelt sich zum Schlachthaus Europas. Immer mehr Megaschlachthöfe werden gebaut, immer mehr, immer größere Mastbetriebe, um deren Kapazitäten maximal auszuschöpfen; ermöglicht durch ein System, das den Unternehmen osteuropäische Leiharbeiter_innen zum Dumpinglohn zur Verfügung stellt. Pionier dieser Agrarindustrialisierung ist die PHW-Unternehmensgruppe mit ihrer Marke “Wiesenhof”, Deutschlands Marktführer in Sachen Geflügelfleisch. Aber es regt sich Widerstand. Gemeinsam mit lokalen Initiativen und Naturschutzorganisationen versuchen antikapitalistisch orientierte Tierbefreiungskampagnen diesem Expansionskurs etwas entgegenzusetzen. In der Sendung ein Interview mit zwei Aktivist_innen von der “Kampagne gegen Tierfabriken” und “Mastanlagen Widerstand”, dazu Zitate aus dem Krimi “Am zwölften Tag” von Wolfgang Schorlau.

27/09/2015 – Rojava: Ist der Aufstand gekommen?

Die Entwicklungen in den kurdischen Gebieten sind momentan ein vieldiskutiertes Thema in revolutionären Kreisen und hier steht vor allem ein Schlagwort im Mittelpunkt: Rojava. Und das ist auch in der dieswöchigen Ausgabe des anarchistischen Radios der Fall. Neben einem ausführlichen Telefoninterview mit einem Genossen, der kürzlich vor Ort war, gibt es eine Buchbesprechung von dem bei bahoe books erschienenen neuen Band: Doc Sportello (Hg.), Rojava – Ist der Aufstand gekommen? Die Sendung wird begleitet von François aus Frankreich, der auch über seinen Aufenthalt in der Schweiz und über die aktuelle Refugee-Bewegung in Genf und Lausanne spricht.

09/08/2015 – Katholisch, fundamentalistisch, faschistisch

“Sie demonstrieren gegen die Regenbogenparade, kämpfen gegen Frauenrechte und machen militant gegen Abtreibung und angeblichen “Genderwahn” mobil. Sie sprechen von Familie und meinen Sexismus und Homophobie. Sie halten den Katholizismus hoch und pflegen einen rabiaten Antisemitismus und anti-muslimischen Rassismus. Klerikal-faschistische Gruppen sind ein Bindeglied zwischen reaktionärem Konservativismus, dem rechten Flügel der ÖVP und dem Rechtsextremismus von FPÖ, Identitären, PEGIDA & Co – und sie setzen zunehmend öffentliche Aktionen. Die Veranstaltung behandelt diese bisher (zu) wenig beachtete Vernetzung und will zum Widerstand gegen klerikal-faschistische Umtriebe motivieren.”

21/06/2015 – 25 Jahre EKH: Burn-out, Bier & Widerspruch

Im Juni 1990 wurde das Ernst-Kirchweger-Haus in Wien Favoriten, vielen damals bekannt als Wielandschule, von autonomen und türkisch-kurdischen Gruppen besetzt. Heute, 25 Jahre später dient es nach wie vor als Veranstaltungsort, linke Infrastruktur, als kollektiver Wohnort und als Brutstätte vieler Projekte, Ideen oder Initiativen.
Wir blicken auf die Geschichte des Hauses in der Wielandgasse 2-4 zurück, auf die Entstehung Anfang der 30er Jahre, die Besetzung und das Hier & Jetzt: In einem zum Teil recht selbstironischen Gespräch mit einigen EKH-BewohnerInnen geht es um Lebensrealitäten, Alltag im kollektiven Wohnen, Renovierungen, Motive und Beweggründe dort zu leben und zu arbeiten, Außenwahrnehmungen, politische Positionierungen, den Umgang mit den NachbarInnen und das aktuelle Programm des Haus- & Hoffests 2015. Ergänzt wird das Ganze mit einem eigenen kurzen Beitrag von Feministinnen aus dem EKH.
Die Musik dieser Sendung kommt allesamt aus den Untiefen des EKH-Kellers.
Happy Birthday, EKH! Auf die nächsten 25 Jahre!

10/05/2015 – Repression in CZ & Präsentation des Broschürenprojekts “ramasuri”

Am 28. April 2015 gab es eine massive Repressionswelle gegen Anarchist_innen und antiautoritäre Projekte in Tschechien. Es kam zu dutzenden Hausdurchsuchungen, Festnahmen und Verhören aufgrund des Vorwurfs des Terrorismus in Verbindung mit angeblichen Brandanschlägen. Aktuell sitzen noch drei Genoss_innen in Untersuchungshaft. Das tschechische Anarchist Black Cross bittet um Spenden, um die Anwaltskosten für die Beschuldigten tragen zu können – mehr Infos und die Kontodaten gibts bei ABC Wien.
Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen und wir schicken solidarische & kämpferische Grüße.
Im zweiten Schwerpunkt der Sendung wird “ramasuri” vorgestellt, eine neue Broschüre mit dem aktuellen Schwerpunkt Wut & Rache aus einer dezitiert anarchafeministischen Perspektive. Unterschiedliche aktuelle und historische Texte, direkte Aktionen, Organisations- und Kampfformen sowie persönliche Berichte mit spannenden Analysen lassen auf weitere “ramasuri” hoffen, was laut Editorial auch geplant ist. In seiner Gesamtheit ist “ramasuri” nicht im Netz zu finden, aber auf den anarchistischen Büchertischen der nexten Monate sollte ein Fixplatz dafür reserviert werden.

05/04/2015 – Diverse anarchistische & libertäre Radiomacher_innen (Voices of Anarchism)

Wir waren auf einem Treffen von Radiomacher_innen mit anarchistischer Perspektive und Analyse. Wir haben vier Tage  diskutiert, geworkshoped und Radio gemacht. Die Zeit haben wir genützt und wollen euch einige Podcasts beziehungsweise Liveradios aus Europa vorstellen. Es kommen Gefährt_innen von Griechenland bis Berlin zu Wort und sie alle teilen ganz unterschiedliche Realitäten!
Anrachistisches Radio kann jede_r machen! Just start!

15/03/2015 – Die Emanzipation trans*en

Der anarchistische Salon mit einem aktivistischen Wohnzimmergespräch: Im Studio unterhalten wir uns uns über die Schwierigkeiten darüber, wie emanzipatorisches Tun aussehen könnte. Handeln ohne Reflektieren, oder zurückziehen in die Reflexion? Jedenfalls passiert’s schnell mal, dass eins sich in die eigene Rolle in der Gruppe, im Kollektiv zurückzieht und es sich bequem macht. Und was hat das damit zu tun, dass immer dieselben den Kuchen aufs Plenum mitbringen? Vielleicht doch mal die Verhältnisse trans*en…

25/01/2015 – Repression & Gegenstrategien: Know your Rights!

Weil Repression überall ist und gerade auch im Vorfeld von Demo-Großereignissen wie kommenden Freitag gegen den Wiener Akademikerball von Polizei und bürgerlicher Presse in Form von Hetze gegen Antifaschist_innen breit zum Einsatz kommt, beschäftigen wir uns in dieser Sendung mit den unterschiedlichen Gesichtern von Repression und was man dieser entgegensetzen kann.
Neben Solidarität hilft immer auch ein bisschen das Wissen um fundamentale Rechte, persönliche Überlegungen im Vorfeld, Bezugsgruppen oder eine Idee hinter dem Schlagwort Aussageverweigerung. Themen wie Kontrollen vor der Demo, Vermummungsverbot oder Festnahmen schüchtern uns vielleicht weniger oder gar nicht mehr ein, wenn wir den rechtlichen Hintergrund dazu kennen und uns damit als produktive Vorbereitung für die Aktion/Demo/Blockade… auseinander gesetzt haben.
Kenn deine Rechte oder frisch dein Wissen dazu auf! :-)

23/11/2014 – Zu Besuch in der Anarchistischen Buchhandlung

Seit März 2014 gibt es in Wien endlich wieder eine Anarchistische Buchhandlung im 15. Bezirk.
In dieser Sendung sprechen wir mit Daniel, dem Betreiber der Buchhandlung, über das Wieso, Warum und die Idee dahinter, was seit März (+ davor) geschah und wie das Angebot aktuell genutzt wird. Außerdem runden zehn Buchtipps aus dem Sortiment der Anarchistischen Buchhandlung die Sendung ab und machen Lust auf MEHR: Mehr Bücher, mehr lesen und auf jeden Fall mal vorbeischauen.
Die Musik kommt diesmal ebenfalls vom Genossen der Buchhandlung. :-)

16/11/2014 – „Deal with HLS – deal with SHAC!“ Die Kampagne „Stop Huntingdon Animal Cruelty“ (SHAC) ist Geschichte

Im August 2014 ging die Tierrechtskampagne „Stop Huntigdon Animal Cruelty“ (SHAC) nach tausenden Demos und Aktionen in über zwanzig Ländern zu Ende, ohne dass ihr programmatisches Ziel, die Schließung von Europas größtem Tierversuchsauftragslabor „Huntingdon Life Sciences“ (HLS) erreicht worden wäre. Nach einer skizzierten Darstellung des shac style campaigning reflektiert Josh Harper, ehemals Aktivist bei SHAC USA, über Erfolge und Fehler dieser bis dato größten internationalen grassroots Tierrechtskampagne. Zehn der fünfzehn Jahre von SHAC waren von Repression begleitet gewesen, viele Aktivist_innen wurden zu Haftstrafen verurteilt. Gegenwärtig ist noch das „Blackmail 3“-Verfahren am Laufen, im Mai 2014 wurde Debbie Vincent zu sechs Jahren Haft verurteilt.
In einem ausführlichen Interview mit Andy Stepanian haben wir uns schon in einer früheren Sendung mit SHAC beschäftigt, über die Repression in den USA hat auch Will Potter mit uns gesprochen.

02/11/2014 – zu antikapitalistischen Strukturen / Buchvorstellungen / Rémi Fraisse / Antiknasttage

Bei dieser Sendung gab es ein Gespräch mit dem Theoretiker John Holloway zu antikapitalistischen Strukturen und der Abschaffung des existierenden Systems. Bei der Diskussion ging es um Ausschlussmechanismen, Selbstbestimmung und Fragen der Gewaltanwendung. Kontroverse Positionen kamen dabei zu Wort.
Weiters ging es um drei neue Publikationen von bahoe books, bei denen es sich um das Thema “Kommunisierung”, “Aufstände” und “Gender und Klassen” handelt. Der etwas holprige Begriff “Kommunisierung” beschreibt laut Übersetzer Doc Sportello “(…) eine kommunistische Revolution ohne Übergangsphase, eine Revolution nicht „für den Kommunismus, sondern durch den Kommunismus (…)“. Auf den Band “Gender und Klassen” wurde etwas näher eingegangen.
Staatsgewalt mordet entweder ganz konkret, wie der Fall von Rémi Fraisse beweist, der vergangene Woche in Frankreich von Polizei ermordet wurde. Staatliche Institutionen ersticken im Kern und töten Widerstand.

31/08/2014 – Nazi Animalisti Fuck Off! Teil 2

Sommer 2013: Auf dem International Animal Rights Gathering in Belgien kommt es zum Eklat, als Aktivist_innen den Quartiergeber des Treffens als Freund rechtsextremer Tierschützer_innen aus Frankreich outen, über diese führt die Verbindung zum Naziskin Esteban Morillo, der sich wegen der Ermordung des Anarchisten Clément Méric seit Juni 2013 in Untersuchungshaft befindet. Im Interview erzählen Aktivist_innen des anarchistischen antispeziesistischen Kollektivs “Panthères Enragées” von der schwierigen Situation in Frankreich, wo es mit der “Fondation Brigitte Bardot” auch eine einflussreiche und aktive Tierschutzorganisation gibt, die trotz ihrer rechtsextremen Namenspatronin ganz und gar nicht isoliert ist.
Eine Sendung der Basisgruppe Tierrechte (BAT), ein weiterer Beitrag zum Thema Rechtsextremismus und Tierrechte wurde bereits im August 2012 gesendet.

10/08/2014 – Repression in Mexiko

Im Rahmen des ABC-Wien-Soli-Fests gab es eine Veranstaltung zu Mario, der seit Oktober 2013 in Mexiko im Knast sitzt. Eine Aktivistin vom Solidaritätskomitee Mexiko in Salzburg erzählt im Schwerpunkt der Sendung von Marios Situation sowie den Haftbedingungen in Mexiko. Außerdem wird über die drei AnarchistInnen Amélie, Fallon und Carlos berichtet, die u.a. wegen Störung des Landfriedens seit Jänner 2014 in unterschiedlichen mexikanischen Knästen auf ihren Prozess warten.
Free Mario!
Free Amélie, Fallon und Carlos!